Geschichten, die verbinden: Traisner Schülerinnen und Schüler lesen für Kindergartenkinder
Manchmal sind es nur Wörter, Sätze, Bilder und eine gemeinsame Idee – und doch entsteht daraus ein besonderer Moment. Am österreichischen Vorlesetag, dem 26. März 2026, brachten die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Mittelschule Traisen genau diese Magie in den Kindergarten in der Kirchengasse. Mit viel Freude am Lesen gestalteten sie einen liebevollen Vorlesevormittag für die jüngsten Zuhörerinnen und Zuhörer.
Neue Rollen, vier Geschichten
Die Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei selbst in die Rolle von Vorleserinnen und Vorlesern und präsentierten den Kindergartenkindern vier Bücher, die von Deutschlehrerin Alisa Gerstl und Kindergartenleiter Manuel Bogner gemeinsam ausgewählt wurden. Die Geschichten handelten von einem eitlen Pferd namens Gerd, einem kleinen, aber mutigen Pony namens Rony, einer Kuh Polly, die Ostern etwas bunter machen will, und von der Hexe Barbara Kadabar, deren Namen man besser nicht laut ausspricht.
Mit ausdrucksstarkem Lesen, passenden Stimmen und viel Einfühlungsvermögen gelang es den Jugendlichen, die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in die Welt der Geschichten zu entführen. Die Kindergartenkinder hörten aufmerksam zu und tauchten gemeinsam mit den älteren Schülerinnen und Schülern in fantasievolle Erzählungen ein.
Frühe Leseförderung entscheidend
„Der Besuch war für beide Seiten eine wertvolle Erfahrung: Während die Kindergartenkinder neue Geschichten kennenlernen durften, konnten die Schülerinnen und Schüler der MS Traisen ihre Lesekompetenz stärken und Verantwortung übernehmen“, resümiert die Deutschlehrerin Alisa Gerstl.
Der Internationale Vorlesetag machte damit einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, Freude am Lesen früh zu fördern – und wie bereichernd Begegnungen zwischen unterschiedlichen Altersgruppen sein können.
Foto: Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse Mittelschule besuchten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Alisa Gerstl den Kindergarten in der Kirchengasse. /Fotonachweis: Michaela Sivric


