Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, fand um 17 Uhr im Volksheim Traisen die Vernissage der Bildungseinrichtungen Traisens – Kindergärten, Volksschule, Sonderschule, Mittelschule, Polytechnische Schule – statt.  Die Ausstellung war Teil der 100-Jahr-Feierlichkeiten der Marktgemeinde Traisen.

 

Kunstwerke der Kinder

Unter dem Motto „Musik und Kunst verbindet“ entstanden im Laufe des Schuljahres zahlreiche individuelle Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler.

Die Vielfalt der ausgestellten Arbeiten, die von den Pädagoginnen Angela Schweiger, Sandra Steiner, Alisa Gerstl und Marlene Pedrazza begleitet wurden, beeindruckte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Die Werke reichten von textilen Arbeiten, Comicbildern und farbenfrohen Afrika-Acrylmalereien bis hin zu einem eigens gestalteten Raum zum Thema Sucht, der sich kritisch mit den Gefahren von Abhängigkeiten auseinandersetzte. Initiatorin Sandra Steiner: „Besonders beeindruckt hat mich, wie die Jugendlichen schwierige und gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen haben. Die Arbeiten zeigen nicht nur Kreativität, sondern auch Mut, sich mit Fragen von Abhängigkeit, Identität und Verantwortung auseinanderzusetzen. Kritisch betrachtet wird deutlich, wie Süchte Menschen beeinflussen können und welche Folgen sie für das persönliche und soziale Leben haben.“

Musikalische Umrahmung

Für den musikalischen Part sorgten sowohl der Projektchor der VS und MS Traisen unter der Leitung von Osolia Heindl und Zsofia Kausl, sowie der Spielmusik unter der Leitung von Franz Heindl unterstützt durch den Musiker Mamadou Diabaté. Gemeinsames Trommeln und Singen begeisterten das Publikum und die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler. Die Gesangssolistin Arya Fahrngruber aus der Klasse 1A verzauberte die Zuhörenden.

Vernissage für alle

Die Vernissage war nicht nur eine Präsentation gelungener Arbeiten, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, wie Schule kulturelle Begegnungen ermöglichen und junge Menschen für andere Lebenswelten begeistern kann. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Werke zu bewundern und mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Für das leibliche Wohl sorgten die Schülerinnen und Schüler der Tourismusgruppe unter der Leitung von Fachlehrerin Angela Schweiger – von pikant bis süß blieben keine Wünsche offen. Schulleiterin Martina Klarer resümiert: „Es war ein tolles gemeinschaftliches Erlebnis, das den Schülerinnen und Schülern Raum für Individualität und persönliche Entwicklung bot. Viele Talente wurden sichtbar, und bei zahlreichen Kindern kamen ganz neue Seiten und Fähigkeiten zum Vorschein.“